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"Mega-Schlachthof und Tierschutz passen nicht zusammen". Noch mehr Mastschweine

aa mastschwineZur geplanten Erweiterung der Schlachtkapazität des Schlachthofes in Landshut auf wöchentlich 21.000 Schweine erklärt Konrad Haberberger, Vorstandsprecher von Bündnis 90/Die Grünen im Landkreis Landshut: „Der Ausbau des Landshuter Schlachthofes auf eine Schlachtkapazität von wöchentlich 21.000 Schweinen (bisher 11.000) fördert den weiteren Ausbau der industriellen Tierhaltung im Landkreis". Aktuell existieren bereits 260.000 Schweinemastplätze im Landkreis.

Das heißt, dass jährlich über 700.000 Schweine gemästet werden. Allein in der Gemeinde Hohenthann sind bereits über 65.000 Schweinemastplätze vorhanden. Laut einer Statistik des Amtes für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Landshut gab es im Jahre 1995 im Landkreis Landshut insgesamt nur 90.951 Mastschweineplätze. „Der Bestand an Mastschweinen hat sich innerhalb von knapp 20 Jahren verdreifacht. Damit ist auch klar, dass die Auswirkungen der industriellen Tierhaltung in vielen Kommunen im Landkreis Landshut sehr deutlich zu spüren sind", so Haberberger. Der Nitratgehalt im Trinkwasser steigt stetig an, drei Trinkwasserbrunnen in der Region können nur noch mit einer befristeten Ausnahmegenehmigung des Gesundheitsamtes betrieben werden, weil der zulässige Grenzwert von Desethylatrazin (Abbauprodukt des seit 1991 verbotenen Herbizids Atrazin) überschritten worden ist.

Das lobenswerte Engagement des holländischen Vion-Konzerns für mehr Tierwohl bei der Haltung von Mastschweinen verliert an Glaubwürdigkeit durch die Erweiterung des Landshuter Schlachtbetriebes zu einem Mega-Schlachthof mit einer jährlichen Schlachtkapazität von ca. 1 Million Schweinen. So gab Vion in einer Presseerklärung vom 16. Januar 2013 stolz bekannt, „Als erster deutscher Fleischkonzern erhält die VION FOOD Group das Label der Einstiegsstufe „Für Mehr Tierschutz" des Deutschen Tierschutzbundes für Schweinefleisch".

Die Schließung der bisherigen VION-Schlachthöfe in Straubing und Pfarrkirchen bedeutet aber längere Transportzeiten für die Mastschweine zum Schlachtbetrieb. Auch erklärt VION in einer Pressemitteilung vom 19. August: „Landshut und Vilshofen sind für Vion in Bayern die zentralen regionalen Betriebe in der Schweinefleischverarbeitung und wichtig für den Exportmarkt". Das Schweinefleisch wird von VION exportiert, aber die vielfachen Auswirkungen der industriellen Schweinehaltung bleiben im Landkreis Landshut. „Steigende Nitratgehalte im Trink- und Grundwasser, chemische Pflanzenbehandlungsmittel, die das Trinkwasser und Grundwasser immer mehr kontaminieren, verursachen hohe Kosten, die von der Allgemeinheit getragen werden müssen", so der Kreisvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen Landshut Land, Konrad Haberberger.

Allein der Wasserzweckverband Rottenburger Gruppe investiert insgesamt an die 6 Millionen Euro für neue Brunnen und für die Wasseraufbereitungsanlage des Brunnens Pattendorf, um die Trinkwasserversorgung zukünftig aufrecht erhalten zu können. Die Grünen im Landkreis Landshut treten für eine bäuerliche Landwirtschaft, für eine artgemäße Tierhaltung und für qualitativ hochwertige, regional erzeugte Lebensmittel ein. „In Mega-Schweineställen und Mega-Schlachthöfen wird Masse aber keine Klasse erzeugt", so die Co-Vorsitzende der Landkreisgrünen, Petra Seifert.

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