„Wir haben viel vor“, das steht für Dr. Thomas Haslinger fest, der die Haushaltsrede für die Fraktion Junge Liste (JL) und Bürger für Landshut (BfL) hielt. Allerdings bleibt auch kein Spielraum nach links oder rechts auszuweichen, die dem Aufgabenpotential mit Schulen, Theater, Klinikum, ÖPNV, Westumfahrung. Das alles muss finanziert werden. Daher ist es nicht richtig den Haushalt abzulehnen.
„Man verlässt ja auch nicht seine Frau, nur weil einem ihre Nase nicht mehr gefällt“, witzelte Haslinger über diejenigen, die wegen einer Wohnungsbaugesellschaft dem Haushalt nicht zustimmen und hackte schroff nach: „Etwas weniger Keyßner und Gruber würde Jamaika ermöglichen.“
Das Bürgerbegehren für einen besseren ÖPBV kritisierte der CSU-Vorsitzende in seiner weiteren Rede scharf, denn der ÖPNV fährt derzeit ein Minus von 4,5 Mio. €uro im Jahr ein. „Wer als Stadtrat ein Bürgerbegehren einbringt, das so viel Geld kostet arbeitet unverantwortlich.“ Das ist, wie wenn es Freibier gibt. Das muss aber auch am Ende des Tages bezahlt werden. Denn den ÖPNV können wir, so Haslinger auch ohne Bürgerbegehren verbessern.
In Richtung von Oberbürgermeister Alexander Putz sprach Haslinger die Bitte aus, das Chaos in der Koenigstiftung aufzuräumen und warnte mit Blick auf die Dulten, dass hier die Stadt kein bayerisches „Schilda“ wird. (Anm. d. Red: Hier war wohl die Vergabe der Festzelte gemeint.)


