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Das Paradoxum „Ländgasse“: Wo kommen die viel zu vielen Autos her und wo fahren sie hin?

Untere Ländgasse

Tägliche Situation: Viel zu viele Autos in der Unteren Ländgasse

Landshut (06.03.2018) In der Unteren Ländgasse findet etwas statt, was gar nicht sein dürfte. Zwischen 1.100 und 1.800 Autos sind dort täglich  unterwegs. Wohlgemerkt in einer Einbahn- und Anliegerstraße. Viele Anwohner sind genervt vom Lärm. Doch wie kommt der Verkehr zustande? Der Verkehrssenat begab sich mit der Verwaltung auf Spurensuche und Stadtrat Maximilian Götzer (CSU) war unüberhörbar „verwundert“.

Rechtsdirektor Harald Hohn hatte zu dem Tagesordnungspunt im Verkehrssenat die passende Einleitung parat: „Die Ländgasse ist unser schwerstes Thema heute“ und er sollte Recht behalten. Dass bis zu 1.8000 Autos dort am Tag durchfahren, lässt den Schluss zu, dass es sich um eine Abkürzung um die Fußgängerzone Altstadt handelt – also um den kürzesten Weg vom Dreifaltigkeitsplatz zur unteren Altstadt.

Die jetzige Situation:

Vom Dreifaltigkeitsplatz aus kann die Ländgasse ohne Einschränkungen befahren werden. Ab dem Oberpaur gilt sie als Anliegerstraße, jedoch mit dem Zusatzschild „Frei zur Durchfahrt in die hinterliegenden Straßen“ beschränkt. Ab der Theaterstraße (Fußgängerzone) darf sie als Einbahnstraße ohne Beschränkung auf den Anliegerverkehr befahren werden, da die Beschränkung der oberen Ländgasse durch die Querung der Theaterstraße aufgehoben wird. Zusätzlich gibt es 15 Ausnahmegenehmigungen, die es Anliegern erlauben, die untere Ländgasse von der unteren Altstadt aus entgegen der Fahrtrichtung bis zum Residenzbogen zu befahren.

Schwierige Situation

Eine Sperrung der Länd ist unzweckmäßig, eine Umkehr der Einbahnstraße ebenso, die untere Länd in eine Fußgängerzone umzuwandeln schwierig, weil Lieferanten und Arztpatienten berücksichtigt werden müssen und eine Ausweisung als Fahrradstraße bringt auch nichts, so Harald Hohn in seinen Ausführungen.

Oberbürgermeister Alexander Putz

Oberbürgermeister Alexander Putz: Eine neue Situation wird temporär entstehen.

Zu Beginn der Debatte weiß Oberbürgermeister Alexander Putz (FDP) darauf hin, dass ab 2019 eine Generalsanierung der Residenz ansteht, wodurch sich eine komplett neue provisorische Situation entwickelt. Auch so, so Putz, die Beschilderung nicht optimal. Es handelt sich um eine Anliegerstraße und dadurch entwickelt sich der Verkehr, so Stadtrat Willi Hess (CSU) und fügte an: „Denke, dass die jetzige Regelung richtig ist.“

„Ich sehe schon ein Problem für die Anlieger“, klinkte sich Prof. Dr. Frank Palme (Grüne) in die Aussprache mit ein. Denn bei der engen Bebauung entwickeln sich hohe Schadstoff- und Lärmwerte. So schlug er vor, mehr Polizeikontrollen durchzuführen, um über die Beanstandungsquote zu ermitteln, woher der viele Verkehr kommt. Zusätzlich möchte er das Thema im Mobilitätsforum behandelt wissen.

Prof Dr frank Palme Länd

Prof. Dr. Frank Palme erklärt die missliche Anlieger-Situation

Dann kam Maximilian Götzers (CSU) unüberhörbarer Einwurf: „Ich bin verwundert darüber, dass man hier nichts überstürzen soll. Ich bin über das zweierlei Maß frustriert und habe kein Verständnis für diese Doppelmoral“  (Anm. d. Redaktion: Gemeint war die sofortige Entscheidung zu Tempo 30 in der Inneren Münchner Straße und die zögerliche Behandlung der Problematik Ländgasse im Verkehrssenat)

Verschiedene Situationen

Das brachte OB Putz nicht aus der Ruhe. Ganz sachlich antwortete er Götzer, dass es für die Innere Münchner Straße einen klaren Vorschlag für Tempo 30 gab, während es für die Länd noch keine perfekte Lösung gibt. Stadtrat Bernhard Friedrich (BfL) fügte mit Blick auf Maximilian Götzer noch an: „Sie müssen nicht alles glauben, was Sie denken.“

Lothar reichwein Willi Hess

Small-Talk zwischen Lothar Reichwein (links) und Willi Hess

Auch Stadtrat Lothar Reichwein (CSU) plädierte für mehr Kontrollen. „Wir machen in der Länd mehr kaputt, wenn wir etwas verändern.“ Dass die Kontrollen sehr schwierig sind, gab Willi Hess (CSU) zu bedenken, da es schwer festzustellen sei, wer berechtigter Anlieger ist und wer nicht.

Die Stadträte beendeten die Debatte mit folgenden Beschlüssen: Die Beschilderung zu optimieren sowie durch die Polizei und die kommunale Verkehrsüberwachung soll stärker kontrollieren. Eine weitere Diskussion des Themas im Mobilitätsforum wurde abgelehnt.

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