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Fortbildung: Traumatisierten Kindern helfen Dr. Bettina Bonus berichtete über Beispiele

aa anfang fafortbi zweiMit über 100 teilnehmenden Pflegeeltern war die vom Pflegekinderdienst des Kreisjugendamts Landshut organisierte Fortbildung zum Thema „Entstehung und Folgen einer Frühtraumatisierung bei Kindern" hervorragend besucht.

Die Pflegeeltern aus den Landkreisen und Städten Landshut, Dingolfing-Landau, Straubing-Bogen, Kelheim und Straubing betreuen gemeinsam rund 430 Pflegekinder und bildeten sich unter der Leitung der gelernten Erzieherin und Medizinerin Frau Dr. Bettina Bonus einen Tag lang zu dieser sensiblen Problematik fort.

An der Fortbildung nahmen auch Fachkräfte vom Pflegekinder- und Allgemeinem Sozialdienst sowie Vormünder teil, die bei ihrer täglichen Arbeit von den Inhalten ebenfalls profitieren.

Bei der Begrüßung betonte Stellvertretender Landrat Fritz Wittmann die große Bedeutung der Arbeit der Pflegeeltern für die Entwicklung der Kinder. Sie würden damit einen großen gesamtgesellschaftlichen Beitrag leisten. So bedauerlich es auch sei, wenn Kinder nicht in ihrer eigenen Familie aufwachsen können, umso wichtiger sei es, dass sie bei den Pflegeeltern dennoch ein familiäres Umfeld haben, so Wittmann. Alleine im Landkreis Landshut seien rund 90 Pflegekinder bei etwa 50 Pflegefamilien untergebracht.

Dr. Bettina Bonus ging in ihrem Vortrag mit lebensnahen Beispielen zunächst auf die Unterschiede zwischen einer seelischen Verletzung und einem Trauma ein. Bereits in der Schwangerschaft oder in den ersten Lebensmonaten kann es zu Extremsituationen kommen, die ein Kind entscheidend prägen. Während Erwachsene bestimmte Ereignisse besser abschätzen können, fehlt Babys und Kleinkindern diese Fähigkeit. So kann ein ungeborenes Kind nicht erkennen, was es mit einem Tritt gegen den Bauch der Mutter auf sich hat und ob das wieder kommt.

Ebenso ergeht es einem Säugling, der nur in unregelmäßigen Abständen oder gar nicht gefüttert wird. Nicht jedes Ereignis führt zwingend zu einem Trauma, hinterlässt jedoch in der Regel eine seelische Verletzung. Die Anzahl solcher Ereignisse erhöht allerdings die Wahrscheinlichkeit eines Traumas. Die Referentin beschrieb, wie sich bei Kindern Traumata entwickeln können. Dies sei der Fall, wenn sich das Kind in der Situation ohnmächtig fühlt oder in seiner Existenz bedroht ist. Daraus können tiefgreifende Angst- und Panikzustände entstehen, denen die Kinder mit eigenen „Überlebensstrategien" begegnen. Hier liegt der Ansatzpunkt für die Pflegeeltern, die diesen auffälligen Verhaltensmustern mit ihrer Erziehung entgegnen müssen.

Da hierbei gängige Erziehungsmethoden oft nicht den gewünschten Erfolg bringen, müssen sich die Pflegeeltern mit viel Liebe und positiver Zuwendung um traumatisierte Kinder kümmern. Dazu bedarf es viel Zeit und Geduld sowie eines starken Glaubens an die Fähigkeiten des Kindes. Laut Dr. Bonus verdient diese tägliche Erziehungs- und Heilungsarbeit absolute Anerkennung und großen Respekt. Durch dieses Engagement der Pflegefamilien bestünde für die Kinder eine Chance auf ein „gesund-bürgerliches Leben".

Wer sich vorstellen könnte selbst Pflegekinder bei sich aufzunehmen, kann sich an den Pflegekinderdienst des Kreisjugendamts Landshut unter Tel. 0871/408-2141, - 2142, -2144 oder -2146 wenden.

Im Bild: Mit hoher Aufmerksamkeit lauschen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer den Ausführungen von Dr. Bettina Bonus (stehend).

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